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Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
06-01-2019, 08:01 AM
Post: #1
Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
Während im Mai 2019 hier ziemlich "tote Hose" war, wurde im Hintergrund gewerkelt und am 30.Mai eine neue Ausgabe von Neptune 6 Beta herausgegeben:
https://download2.neptuneos.com/dev/
Wir kommen dadurch der neuen Ausgabe von Neptune 6 auf Buster-Basis näher. Ich habe sie mir kurz in der vbox angesehen.
Leider (noch) ohne secureboot, daher konnte ich sie auf dem Stick nicht testen.

Debian selbst hat schon seit Mai neue Buster-Images als "weekly-builds" angeboten, die mit secure-boot laufen, in der Version +nonfree auch "out of the box".
https://cdimage.debian.org/images/unoffi...so-hybrid/
Obwohl diese Images schon allein aufgrund der zahlreichen Sprach- und Fontdateien noch deutlich größer sind als das Neptune-Image, hat es sich gelohnt diese zu testen und zu sehen wieweit man bei Debian-Buster ist.
Ich habe mal die KDE- und die LXQT-Ausgaben getestet. Obwohl es klar ist, dass bei Neptune der moderne KDE-Desktop im Mittelpunkt steht, kann ich mir durchaus vorstellen die hier angebotenen Desktop-unabhängigen Anwendungen auch in einer attraktiven LXQT-Umgebung herauszubringen. Jedenfalls habe ich als Laie bei "Buster"-LXQT einen positiven Eindruck.
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06-01-2019, 08:51 PM
Post: #2
RE: Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
Die neue ISO hat den signierten Kernel und sollte daher mit Secureboot funktionieren.
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06-02-2019, 01:59 PM
Post: #3
RE: Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
Das war die Frage. Eigentlich habe ich vom Release-Datum her schon erwartet, dass das neue Neptune mit signiertem Kernel booten sollte, aber er bringt die gleiche Fehlermeldung. Ich habe 2 unabhängige Downloads des images vom 30.5. und 2 verschiedene Imagewreiter getest aber jeweils gleiche Fehlermeldung: "secure-boot failure".

Das neue Neptune.iso muss ein anderer mal testen.

Beim Jonglieren mit secure-boot von "unknown=ubuntu" und "debian" muss man bedenken, dass Windows10 das heisst der Bootmodus die Option "Debian" wieder rausschmeißt und nur noch Ubuntu starten läßt. Das lässt sich aber mit der "Debian-Buster.iso" wieder herstellen. Bei mir hat das Programm "Etcher" den USB-stick gründlich überschrieben.
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06-27-2019, 02:36 PM
Post: #4
RE: Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
Inzwischen habe ich die Neptune6-Beta vom 30.05 mit Qemu bzw. AQemu getestet. Diese läuft unter Debian-Buster ohne Startprobleme.
Die Installation hat auch geklappt, aber das update nicht. Das scheitert immer wieder am Paket mariadb-server-10.3 Mit Discover, Muon und Konsole. Das vorgeschlagene "dpkg reconfigure --a" funktioniert im Prinzip, scheitert aber wieder an diesem Paket, das heißt es bleibt einfach stehen...
Inzwischen sind es fast 200 updates seit dem 30.05. dabei auch neuere Versionen von grub-, shim u.v.a. Man kann theoretisch auf der Qemu-Festpaltte einzeln updaten und geht der mariadb aus dem Weg, aber da kann man einzelnes Testen, aber man kann nicht viel mehr sagen
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06-27-2019, 04:07 PM
Post: #5
RE: Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
Was stimmt den nicht mit diesem mariadb-server-10.3 Paket?
Gibt es eine genaue Fehlerbeschreibung?
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06-27-2019, 04:55 PM
Post: #6
RE: Neptune 6 auf Debian-Buster-Basis
(06-27-2019 04:07 PM)leszek Wrote:  Was stimmt den nicht mit diesem mariadb-server-10.3 Paket?
Tja wenn ich das so genau wüsste würde ich nicht fragenHuh

Die beiden GUI-Systeme sind mittendrin beim upgraden stehen geblieben bei genau diesem Paket ungefähr bei 50%. Ich musste sie nach langem Stehenbleiben gewaltsam abwürgen.
Bei der Konsole hat er nach einer Fehlermeldung, dass das Paket defekt sei empfohlen dpkg reconfigure --a durchzuführen. Es blieb aber dann stehen. Musste die Konsole schließlich dann auch stoppen.
Beim Versuch dieses Paket zuerst zu löschen und dann den Rest abzugraden endete damit, dass er in dieser Zeile stehen blieb. Das Programm hat nicht mehr die Möglichkeit irgendwas zu melden, denn es ist ja eingefroren und reagiert nicht mehr.
Zur Info: Das Hostsystem ist ein aktuelles Debian-Buster KDE, da ist mariadb-server-core 10.3 installiert, aber nicht auch noch maria.db-server-10.3
und die Aktualisierungen sind soweit stabil.
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