Der Codename für das nächste Neptune Release wird „Fluid“ heissen. Er steht dabei für die geschmeidigen („flüssigen“) Übergang hin zu einer 32-Bit/64-Bit Hybrid Version.
Außerdem wird mit dieser Version auch offiziell der Name von bisher ZevenOS-Neptune zu Neptune verkürzt um eine klarere Abgrenzung zur ZevenOS Distribution zu machen. Das Logo und Grunddesign ändert sich allerdings nicht bzw. nur marginal. Die Webseite wird im Laufe der nächsten Wochen angepasst. Eine komplette Neugestaltung der Webseite mit einem Zuschnitt auf Neptune wird angestrebt, hier fehlt allerdings noch Unterstützung bzw. eine Person die sich dem verschreibt. (wenn jmd. Lust dazu hat einfach melden)
Einhergehend mit dem neuen Release wird auch die letzte offizielle LXDE (genannt Minimal) Variante als ISO gepackt. Um hier auch über Neptune „Fluid“ hinaus eine prinzipielle Unterstützung zu gewährleisten, wurde bereits ein Metapaket (neptune-lxde-desktop) gebaut mit dem sich auch in Zukunft ein LXDE Desktop auf Neptune Basis installieren lässt.
KDE bleibt die Hauptbasis für Neptune „Fluid“ und wird auch in der 64-Bit Version in einer neuen stabilen Version ausgeliefert. Wir bleiben unserem Motto treu und werden auch in Zukunft KDE an die von uns gesetzten Vorgaben anpassen.
Einer der größten Änderungen, die wir planen mit der nächsten Version einzuführen sind ‚Rolling-Release Minor Kernel Releases‘, d.h. dass wir automatisch einen neuen Kernel mit einem Update installieren, wenn es sich nur um eine Bugfix Version des Kernels handelt. Sprich wenn nach Kernel 3.3.3, die Version 3.3.4 herauskommt und diese viele Bugfixes mit sich bringt, wird eine Aktualisierung des Kernels beim nächsten Update eingespielt. Ein Wechsel von 3.3 auf 3.4er Kernel wird allerdings nicht automatisch mit einem Update angeboten.
Um bei dieser Vorgehensweise auch in Zukunft ein stabiles System zu gewährleisten wird ein Update eines Kernels nicht automatisch den bereits installierten Kernel überschreiben, so dass man auch bei nicht funktionierendem neuen Kernel den alten immer zum Start verwenden kann. Das bringt aber auch die Konsequenz mit sich, dass alte Kernel übrig bleiben und diese manuell aufgeräumt werden müssen. (dafür gibt es in den KDE Systemeinstellungen bereits einen Menüeintrag unter Starten und Beenden, bzw. das Kommando ‚remove-oldkernel.sh‘).
Eine automatische Kernelaktualisierung auch auf dem Live Medium (wie einem USB Stick) muss noch technisch erarbeitet werden und wird vorraussichtlich nicht bis zum Neptune „Fluid“ Release fertiggestellt. Wer sich auskennt kann aber selbständig Aktualisierungen durchführen.
Viele Veränderungen erfordern ausgiebiges Testen. Aus diesem Grund wird vor dem finalen Release von Neptune „Fluid“ eine Beta Version erscheinen, die zum ersten testen und zum ausmerzen von Bugs genutzt werden kann.

Insgesamt gibt das Neptune Team sich auch für das kommende Release mit den vielen strukturellen Änderungen sehr viel Mühe und wir hoffen Ihnen ein großartiges Release präsentieren zu können. Angepeilt ist das Release noch für diesen Monat, kann aber durch größere Bugs auch nach hinten verschoben werden.